Drogen für Kinder – Eine Anleitung

Wie wir unsere Kinder von Drogen abhängig machen können.

Drogen für Kinder sind doch toll. Oder warum sonst unternehmen einige Eltern alles dafür, dass ihre Kinder später einmal zu Drogen greifen.

Hier ein paar nützliche Tipps:

  • Setzen Sie sich niemals als Familie zusammen.
  • Vermeiden Sie familiäre Traditionen, die sich wöchentlich, monatlich oder jährlich wiederholen, auf die sich Ihre Kinder freuen könnten.
  • Hören Sie Ihren Kindern niemals zu – sprechen Sie über sie, aber nicht mit ihnen.
  • Lassen Sie ihre Kinder keine Erfahrungen mit Kälte, Müdigkeit, Abenteuern, Kränkungen, Risiken, Herausforderungen, Experimenten, Fehlern, Schwierigkeiten usw. machen.
  • Überzeugen Sie Ihre Kinder von den Gefahren illegaler Drogen, während Sie exzessiv rauchen und trinken.
  • Geben Sie Ihren Kindern keine geistigen Anregungen; betonen Sie stattdessen religiöse Rituale, das äußerliche Erscheinungsbild und die Buchstaben des Gesetzes.
  • Wenn Sie vor der Frage stehen, ob Sie Ihre Zeit und Ihr Geld entweder in eine materielle Sache oder eine familiäre Aktivität investieren sollten, wählen Sie immer die materielle Sache.
  • Erzählen Sie in Anwesenheit Ihrer Kinder anderen, welche großartigen Sachen Ihre Kleinen vollbringen – erwarten Sie von ihnen, dass sie immer gewinnen.
  • Zeigen Sie Ihren Kindern, dass Sie „kleinere“ Regeln und Gesetze ihres Landes nicht beachten, weil es ohnehin keiner merkt.
  • Korrigieren Sie nicht das Verhalten Ihrer Kinder in geeigneter Weise, aber schützen Sie sie vor den gesetzlichen Folgen, vor Folgen in der Schule und im Freundeskreis unter dem Motto: „Mein Kind würde so etwas nie tun!“
  • Untergraben Sie die Rolle des Ehepartners in der Familie – lassen Sie ihn keinen Einfluss gewinnen. Halten Sie mit den Kindern um der Kinder Willen zusammen.
  • Besuchen Sie regelmäßig wegen jeder Kleinigkeit den Arzt.
  • Kümmern Sie sich um alle Angelegenheiten Ihrer Kinder, lassen Sie sie niemals Verantwortung übernehmen.
  • Lösen Sie die Probleme Ihrer Kinder – treffen Sie für sie die Entscheidungen

Quelle: http://www.kombu.de/drogen.htm    © R. Blobel 1992

Diese Tipps habe ich auf dieser wunderbaren Seite gefunden.

An der eigenen Nase nehmen.

Ich muss gestehen, dass ich beim Lesen dieser Tipps etwas geschmunzelt habe. Aber beim zweiten Mal durchlesen schmunzelte ich nicht mehr. Bei einigen Punkten bin ich wirklich“ gefährdet“.

Speziell der Punkt mit dem Rauchen trifft einen wunden Punkt bei mir. Zuhause rauche ich zwar nur am Balkon, aber Benni sieht es trotzdem. Er hat mir schon öfters die Frage gestellt, warum ich den rauche. Als einzige Antwort darauf ist mir nur eingefallen zu sagen, dass Papa ein bisserl dumm ist. Aber diese Antwort lässt er natürlich nicht gelten.

Klar, von Zigaretten bis hin zu Drogen ist es ein weiter Weg. Aber jeder fängt einmal klein an. Und schon alleine, wenn Benni mit dem Rauchen anfangen würde, wären die Schuldgefühle bei mir da.

Es trifft leider einiges zu.

Leider Gottes haben sich anscheinend einige Eltern wirklich diese Tipps zu Herzen genommen. Dabei ist es völlig egal aus welcher sozialen Schicht sie gekommen. Sei es das nicht beachtete Kind, oder das total verhätschelte Kind. Beide Wege können, müssen aber nicht zu Drogen führen. Und das sage ich nicht nur weil ich es  irgendwo gelesen habe, sondern die Betroffenen persönlich kenne.

Prophylaktische Maßnahmen gegen Drogen.

Benni ist jetzt sechs Jahre alt und stellt sehr viele Fragen.

Er hat auch schon Fragen über Alkohol gestellt. Und da Alkohol ja auch eine Droge ist, bzw. sein kann, haben wir uns lange darüber unterhalten. Mit dem Ergebnis, dass er niemals im Leben Alkohol trinken wird. Wir wissen natürlich, dass das Unsinn ist. Aber ich finde, dass man mit Aufklärungsgesprächen bezüglich Drogen gar nicht früh genug beginnen kann. So kann ich zumindest einen Grundstein legen. Die Erfahrungen wird er natürlich selbst machen müssen.

Um über härtere Drogen zu sprechen hat sich noch keine Gelegenheit ergeben. Aber wie ich meinen Sohn kenne, kommen demnächst auch darüber Fragen. Und das wird dann wieder ein längeres Gespräch werden.