Kinderbetreuung im Krankheitsfalle

Das Kind ist krank – was nun?

Es findet zur Zeit eine Blog Parade auf dieser Seite statt. Es geht um das Thema“ Kinder betreuen“. Da mich dieses Thema schon des Öfteren selbst getroffen hat, schreibe ich einen Artikel dazu.

Das Kind ist krank.

Meine Frau und ich sind beide Vollzeit berufstätig. Ich habe einen Job mit unregelmäßigen Dienstzeiten und meine Frau einen Montag bis Freitag Job.

Kinder werden nun einmal krank. Oder sie verletzen sich beim Spielen im Kindergarten. Jeder Fall ist spezifisch und kann nicht generell gelöst werden.

Sollte sich bei Benni die Krankheit schon am vor Tag abzeichnen, versuchen wir die liebe Oma mit einzubeziehen. Das muss ich meiner Mutter wirklich hoch anrechnen. Sollte sie nicht gerade einen unverschiebbaren Termin haben, kommt sie so schnell sie kann zu uns. Sie hat sich inzwischen schon ein eigenes Gästebett bei uns, da wir sie in der Vergangenheit schon öfters benötigt haben.

Bei den anderen Familienmitgliedern schaut es leider traurig aus. Sie sind alle selbst berufstätig und haben verständlicherweise keine Zeit.

Der akute Krankheitsfall.

Sollte Benni erst in der Früh krank werden oder gar erst im Kindergarten, wird es kompliziert.

Wenn ich an diesem Tag gerade frei habe ist das Ganze kein Problem. Ansonsten kann man nur auf den Pflegeurlaub zurückgreifen. Natürlich ist das in keinem Betrieb gerne gesehen. Vor allem wenn es öfters vorkommt. Meine Frau und ich versuchen daher abwechselnd den Pflegeurlaub zu beanspruchen.

Unser Betreuungsplatz für Benni.

Benni geht zurzeit in einen städtischen Kindergarten.

Ich habe mir auf anderen Blogs die Betreuungssituation in Deutschland durchgelesen. Dagegen kommt mir Österreich wie ein Schlaraffenland für Betreuungsplätze vor.

Wir haben Benni mit zwei Jahren für den Kindergarten angemeldet. Soweit ich mich erinnern kann, haben wir relativ schnell eine Zusage für unseren Wunschkindergarten bekommen. Bis zu seinem dritten Lebensjahr ging Benni in die Krippe. Und anschließend wechselte er in den Kindergarten, welcher sich im gleichen Haus befindet. Das Geniale an der Sache war, dass seine Pädagogin ebenfalls mit ihm in die gleiche Gruppe wechselte.

Wir hatten auch das Glück, in die Kindergartenreform rein zu rutschen. D.h. wir müssen nur das Essen für Benni bezahlen. Das macht im Monat ca. € 60 aus. Und die Öffnungszeiten im städtischen Kindergarten sind wirklich sehr familienfreundlich. Im Normalfall sind sie von 6:30 Uhr bis 17:30 Uhr. Aber bei Bedarf werden sie auf 6:00 Uhr bis 18:00 Uhr ausgeweitet.

Fazit:

Wie schon gesagt, mit unserem Kindergarten haben wir einen Haupttreffer gelandet. Abgesehen von den familienfreundlichen Öffnungszeiten, muss ich auch unsere Pädagogen loben. Sie leisten großartige Arbeit mit den Kindern. Gerade die individuelle Förderung wird groß geschrieben.

Im Krankheitsfalle ist die Oma unser Joker. Sollten alle Stricke reißen ist sie stets zur Stelle. Damit hilft sie unserer Familie viel mehr, als wenn sie uns Geld oder andere Sachen schenken würde. Ihre Zeit ist im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert.