Modellbaumesse Wien 2014

Mein Sohn und ich besuchten das erste Mal die Modellbaumesse Wien. Die vergangenen Jahre ist es sich zeitlich leider nie ausgegangen, aber diesmal waren wir dabei. Wie es uns gefallen hat uns was die Highlights waren, möchte ich euch gerne im folgenden Artikel erzählen.

Modellbaumesse Wien 2014 und Star Wars.

Ich sah mir im Internet die Seite der Modellbaumesse Wien an und fand sehr viele Programmhinweise.

Unter anderem war dieses Jahr auch Star Wars vertreten. Es wurde ein Rahmenprogramm geboten und die neuen Star Wars Spielsachen vorgeführt. Als ich meinem Sohn Benni davon erzählte, wollte er natürlich die Modellbaumesse Wien besuchen.

Ich druckte mir die Karten online aus, so bezahlte ich nur 9 Euro und Kinder haben freien Eintritt. Das finde ich toll und sehr familienfreundlich. Meine Frau war leider nicht so angetan und so besuchten Sohnemann und ich alleine die Messe.

Viele Besucher aber trotzdem viel Platz.

Das klingt jetzt vielleicht wie ein Widerspruch, aber trotz der hohen Besucherzahl wurde es, gottseidank, kein Gedränge.

Wie bereits erwähnt, war es für uns der erste Besuch der Modellbaumesse Wien und wir waren schon alleine von den Räumlichkeiten sehr angetan. Kein Anstellen beim Eingang und großzügig große Hallen.

Star Wars zuerst.

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Star Wars Jedi Akademie

Bereits kurz nach dem Eingang war die Star Wars „Ecke“ ausgestellt.

Wie erwartet gab es reichlich Spielsachen und Ausrüstung zu bestaunen und natürlich zu kaufen. Ich befürchtete schon ein Gejammer meines Sohnes, aber dafür war keine Zeit. Benni war zu sehr damit beschäftigt, die kostümierten Helden zu bewundern. Der Fanklub „501st Legion“ präsentierte Kostüme aus allen Staffeln und Filmen.

Es gab auch eine Jedi Akademie, wo junge Padawane von Darth Maul und Anakin Skywalker im Umgang mit dem Lichtschwert geschult wurden. Mein Sohn blieb dabei der passive Zuseher, hatte aber eine Menge Spaß. Eine ganz tolle Einrichtung für die Kids, Kompliment von meiner Seite dazu.

Flugzeuge, Autos, Eisenbahnen und vieles mehr.

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Großzügige Anlagen

Wir gingen weiter und in Halle B erwartete uns das Paradies.

Zumindest, wenn man sich für Modelle aller Art interessiert. Wir brauchten schon eine halbe Stunde für die ersten drei Austeller. Benni war von den liebevoll aufgestellten Eisenbahnanlagen kaum mehr weg zu bewegen. Zuviel Detail galt es zu entdecken und zu viele Loks zu bewundern.

Wie schon gesagt, der Andrang war sehr groß. Aber es hatten alle ausreichend Platz. Speziell die Kinder hatten die besten Plätze. Es herrschte eine sehr familiäre Atmosphäre, wobei der Anteil der männlichen Besucher eindeutig dominierte. Erwachsene (und) Kinder unter sich.

Flugshows und Autorennen.

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Tolle Flugshows

Im hinteren Bereich der Halle, waren die „Action-Arena“ für Flugshows und die Rennbahnen für die Autos.

Zuerst sahen wir den Flugkünstlern mit ihren sehr unterschiedlichen Fluggeräten zu. Da bekommt nicht nur mein Sohn Lust auf ein eigenes Modell. Aber als ich erfuhr, dass ein Hubschrauber in etwa 3000 Euro kostet, war meine Begeisterung ein wenig gedämpft.

Benni bestaunte mit offenem Mund die Loopings und Sturzflüge der Flugzeuge und Helikopter. Und das bei der Modellbaumesse Wien nur Elektrobetriebene Modelle erlaubt waren, war auch die Geräuschkulisse sehr angenehm.

Es ging weiter zu den Rennbahnen.

Oh Mann, was waren das für große Anlagen. Ich bin ein absoluter Novize, was Rennbahnen betrifft. Aber wir beide waren sehr beindruckt von der Dimension der Anlagen.

Es gab Hochgeschwindigkeitsrennstrecken und , ich nenne es mal so, Rally Strecken mit Sprungschanzen. Benni war von der Geschwindigkeit der Boliden sehr beindruckt. Für Elektroautos waren sie wirklich erstaunlich schnell.

Die Hochsprünge der kleinen Buggys war für uns beide ein Highlight. Die meisten davon krachten beim runterfallen auf das Dach oder die Seite. Aber sie überstanden es allesamt unbeschadet. Tolle Verarbeitung.

Fazit:

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Autorennbahn

Die Modellbaumesse Wien ist absolut zu empfehlen.

Nicht nur für Modellbau Freaks, nein, auch für Laien wie ich einer bin, ist es sehr interessant. Und für meinen Sohn war es sowieso ein Traum.

Die Anzahl der Aussteller ist beeindruckend und die Logistik der Messe Wien mindestens ebenso.

Ob die Preise der Modelle im Gegensatz zum Fachhandel teurer oder billiger waren, kann ich nicht beurteilen. Aber es ist schon fantastisch, was die Fahrzeuge teilweise kosten. Ein sehr kostspieliges Hobby.

Natürlich wollte Benni auch ein Modell mitnehmen. Nachdem ich ihm das 300 Euro Auto ausreden konnte, kauften wir ein sogenanntes RC Mini Card. Verpackt in einer Getränkedose aus Plastik ist der kleine Flitzer ganz schön schnell. Mein Sohn hat viel Spaß damit und auch unser Kater jagd dem Miniflitzer schon hinterher.

Wir freuen uns auf alle Fälle schon auf die Modellbaumesse Wien 2015 und nehmen dann sicher die Mama auch mit.

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Lego durfte natürlich nicht fehlen.