Real FX Test.

Heute möchten wir euch im Real FX Test die, zur Zeit beste Autorennbahn, vorstellen. Was macht sie so einzigartig, was sind die Unterschiede zu herkömmlichen Rennbahnen und wo liegen eigentlich ihre Nachteile.

Warum eine Real FX?

Auf die Rennbahn bin ich eher durch Zufall gestoßen.

Nachdem wir uns die Anki Overdrive gekauft hatten, bekam ich von Amazon die üblichen Produkt Vorschläge. Und darunter war auch die Real FX.

Ich wurde neugierig und bestellte sie mit Prime. So war sie am nächsten Tag bei uns und es konnte losgehen.

Der erste Eindruck der Real FX.

Real FX Test

Im Real FX Test zählt natürlich der erste Eindruck.

Die Autorennbahn kam ordentlich verpackt bei uns an. Die Beschreibung auf der Verpackung ist komplett in Englisch. Aber keine Angst, die beiliegende Anleitung, sowie das Spiel selbst sind auf Deutsch.

Im Set enthalten sind 2 Fahrzeuge, 20 unterschiedliche Streckenteile und 2 Fernbedienungen.

Man benötigt für jedes Fahrzeug 3 AAA Batterien und für jede Fernbedienung 3AA Batterien. Diese sind im Lieferumfang leider nicht enthalten. Das gibt ein dickes Minus von mir. Fairerweise muss ich sagen, dass auf der Amazon Seite darauf hingewiesen wurde. Tja, wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

Auf unnötiges Verpackungs Schnick Schnack wurde löblicherweise verzichtet. Trotzdem kam alles ordentlich und unbeschädigt bei uns an.

Die Streckenteile der Real FX.

Real FX TestReal FX Test

Natürlich sind im Real FX Test die Streckenteile besonders wichtig. Auf ihnen spielt sich das ganze Spektakel schließlich ab.

Von Anki Overdrive wurden wir ja in dieser Hinsicht verwöhnt. Bei Real FX ist es ein klein wenig komplizierter.

Die einzelnen Streckenabschnitte bestehen aus einer Art dickem Spezialkarton. Irgendwie hatte ich beim Zusammenbauen immer Angst, dass mir so ein Teil einreißt oder abbricht. Ich wollte es jetzt nicht wirklich ausprobieren, aber wahrscheinlich halten sie doch einiges aus.

Die Verbindung der Abschnitte funktioniert mit einem Laschensystem.

An jeden Abschnitt sind zwei Laschen angebracht, welche in die passenden Schlitze gesteckt werden. Das hat mich an meine Kindheit erinnert, wo ich mit einem ähnlich System Kugelbahnen zusammenbaut habe. Hier gilt es wirklich vorsichtig zu sein, dass die Laschen nicht abreißen. Mein 8-jähriger Sohn wollte auch mithelfen beim Zusammenstecken. Das war mir aber zu heikel und so war Papa der Baumeister.

Die Rennstrecke ist dann relativ schnell fertiggestellt. Die einzelnen Abschnitte überlappen sich zwar nicht ganz plan, aber das ist egal. Da es nur eine Fahrtrichtung gibt, stört das die Fahrzeuge in keinster Weise.

Die Fernsteuerung der Real FX.

Real FX Test

Im Real FX Test zeigte die Fernsteuerung ihr ganzes Können. Gleich mal vorweg, so intensiv habe ich noch nie ein Rennspiel erlebt.

Auf der Oberseite der Real FX Fernbedienung befinden sich 13 Druckknöpfe für die verschiedensten Funktionen. Dazu später mehr.

Seitlich ist das Steuerrad angebracht. Dieses wird nicht, wie von mir Anfangs angenommen, zum Beschleunigen benutzt. Hier kann man diverse Einstellungen vornehmen. So wird hier die Sprache, der gewünschte Rennmodus oder die Anzahl der zu absolvierenden Runden eingestellt. Im Rennen selbst, lenkt man damit sein Fahrzeug.

Der Beschleunigungs- und Bremshebel befindet sich an der Unterseite der Fernbedienung. Das klingt zwar etwas ungewöhnlich, aber es ist wirklich ideal zum Fahren.

Der eigentliche Clou an der Fernbedienung ist die Möglichkeit, einen Kopfhörer anzuschließen. So hört man realistische Motorengeräusche und die Anweisungen, bzw. Hinweise von der Boxencrew. Wie schon gesagt, so realistisch und intensiv wie Real FX, habe ich noch kein anderes Rennspiel erlebt.

Startet die Motoren.

Real FX Test

Jetzt kommt es zum Herstück des Real FX Test. Das Rennen.

Nachdem ich die Fernbedienung auf Deutsch eingestellt habe, wird man aufgefordert das Rennauto einzuschalten. Das Fahrzeug und die Fernbedienung verbinden sich automatisch, was auch sehr schnell funktioniert. Die Verbindung wurde in unseren bisherigen Rennen kein einziges Mal gekappt oder irgendwie gestört.

Jetzt kann man sich den Rennmodus aussuchen.

Es gibt die Modi Training, Meisterschaft und Pace Car.

Am Anfang spielten wir natürlich Training, um Real FX kennenzulernen.

Es zählt ein Countdown herunter und dann geht es los. Den Gashebel vorsichtig gedrückt und die ersten Lenkversuche unserer Rennflitzer. Wow, da geht die Post ab. Die Autos beschleunigen sehr stark, sind aber jederzeit gut lenkbar. In den Kurven vom Gas gehen und auf der Geraden beschleunigen. Ab und wann schleudert es einem natürlich von der Bahn. Aber anders als bei Carrera, muss man sein Auto nicht wieder mit der Hand auf die Strecke stellen. Bei Real FX fährt man gemütlich auf die Strecke zurück. Wenn man mit dem Bremshebel stark bremst, fährt man nämlich retour. Yeahh, das macht Laune.

Über die Kopfhörer werde ich regelmäßig über meine Rundenzeiten informiert. Wenn man hört „Rundenrekord“ motiviert das ungemein. Beim Beschleunigen ertönt ein sattes Motorbrummen und bei schnellen Kurvenfahrten quietschen schon mal die Reifen. Einfach fantastisch.

Im Modus Meisterschaft fährt man gegeneinander ein Rennen.

Man wählt aus Anfänger, Experte oder Benutzerdefiniert. Hier kann man die Rundenzahl einstellen und ob realistische Zufallsereignisse stattfinden. Das sind beispielsweise Reifenabnutzung, Spritverbrauch oder Ölpfützen auf der Strecke. Dazu muss man in die Boxengasse fahren.

Wenn ich gegen meinen Sohn spiele, ist das der pure Spaß. Man liefert sich ein packendes Duell und wenn man einen Motorschaden hat, ist man froh es in die Boxengasse zu schaffen. Über Kopfhörer wird man ständig informiert, in welcher Runde man sich befindet und was die aktuelle Platzierung ist. Wenn ich höre „2-Platz“, hole ich alles aus meinem Fahrzeug raus.

Den Modus Pace Car haben wir noch nicht gespielt. Dafür liefern wir uns täglich einen Meisterschaftskampf, wo der Gewinner ständig variiert.

Fazit:

Real FX Test

Im Real FX Test zeigte sich eines ganz klar.

Real FX ist das derzeit beste Rennspiel. Da kann kein Anki Overdrive oder eine Carrera Bahn mithalten.

Inzwischen haben wir regelmäßig Besuch von Freunden und Verwandten, welche auf eine Runde Real FX vorbeikommen. Die Meisten haben sich ebenfalls schon eine gekauft und üben Zuhaus fleißig.

Die Innovationen von Real FX habe ich so noch nicht gesehen. Das Fahrverhalten der Fahrzeuge ist dermaßen realistisch, dass es ein Traum ist. Nebenbei halten sie auch einiges aus und sind sehr robust gebaut.

Mit einem Kopfhörer hat man wirklich den Eindruck, man ist mittendrin statt nur dabei. Wenn der Motor aufheult, die Reifen quietschen oder der Funkspruch der Box kommt, bekommt man beinahe Gänsehautfeeling.

Mein einziger Kritikpunkt ist die Strecke, bzw. das Material.

Bis jetzt ist noch nichts passiert, aber ich habe immer Angst, dass die Teile einreißen können. Besonders die Verbindungslaschen erscheinen mir doch sehr heikel zu sein. Hier empfehle ich euch, dass ein Erwachsener die Strecke zusammen- und wieder auseinandersteckt.

Preislich befindet sich die Real FX auf Augenhöhe mit einer durchschnittlichen Carrera Bahn und deutlich günstiger als die Anki Overdrive. Jedes System hat seine Vorzüge. Uns gefällt die Real FX aber mit Abstand am Besten.