Bike Festival 2013

Bike Festival 2013

 

 

 

Durch Zufall bin ich auf das Bike Festival gestoßen. Nachdem das Wetter ja noch weit entfernt von Frühling ist, stöberte ich ein bisserl im Internet herum.

Was ist das Bike Festival?

Das Bike Festival ist die größte Fahrrad Veranstaltung Österreichs und das größte Bike Festival Europas. So steht es zumindest auf der offiziellen Homepage. Na bumm, da scheint aber wirklich mächtig was los zu sein. Also nichts wie hin mit meinem Sohnemann.

Wirklich einiges los.

Benni und ich fuhren mit den Öffis zum Bike Festival. Erstens habe ich ja eh eine Jahreskarte der Wiener Linien und zweitens braucht meine Frau das Auto. Wenn die Herrin das Automobil benötigt, kann der brave Ehemann nur mit dem Proletenschlauch den Öffis fahren.

Schon bei der Anfahrt merkten wir, dass einiges los sein werden wird. Massen von Leuten gingen zum Rathausplatz und Benni und ich mittendrin. Es waren eine Unzahl von Zelten aufgestellt, bei welchen man sein Geld loswerden konnte. Angefangen von Bike Utensilien jeder Art bis hin zu den obligatorischen Gourmettempeln. Aber das interessierte uns herzlichst wenig. Wir wollten Action sehen. Männeraction! Und davon gab es reichlich auf dem Bike Festival.

Hoch, Höher, Am Höchsten

Diesmal waren zwar „nur“ Fahrräder am Start, aber das störte nicht. Anders wie bei „Master of Dirt“ wirkte beim Bike Festival alles ein wenig spektakulärer. Das lag wahrscheinlich daran, dass wir wirklich sehr nahe bei der Bahn standen. Die Sicht war auch ausgezeichnet. Ich mit meinen 185 cm habe diesbezüglich selten ein Problem aber Benni war doch um einiges kürzer. Also schwupp, auf die Schulter gesetzt und schon war er der Riese unter uns Normalsterblichen.

Die Jungs auf den Rädern boten wirklich eine sensationelle Show. Da wurde gesprungen, gedreht und geschraubt das es eine Freude war. Ein paar Wahnsinnige drehten sich während!! des Sprunges auf ihren Sättel um. Das schaffe ich nicht einmal, wenn das Fahrrad am Boden steht. Benni war auch sehr beeindruckt. Das merke ich immer daran, dass er nichts zu essen oder trinken will. Solche Locations bringen ihm meistens ein Langos ein. Aber diesmal war zu sehr auf die Biker fixiert.

Für Kinder ideal.

Nach einer Zeit gingen wir weiter. Das Gelände war ja sehr groß und wir wollten mehr entdecken. Hier werden Vater und Sohn zu unermüdlichen Jägern. Immer auf der Jagd nach mehr Abenteuern und mehr Action.

Das Bike Festival bietet genug Gelegenheiten dazu. Wir wurden am Rande der Veranstaltung fündig. Hier konnten sich Groß und Klein verschiedene Bikes ausleihen und fahren üben. Damit wir uns verstehen: Das waren keine normalen Fahrräder. Angefangen von Tandems über Einräder, bis hin zu wirklich seltsamen Konstruktionen. Benni entdeckte das Hochrad für sich. Er entschied sich für das Model „sitzen aber nicht fahren“. Dieses Hochrad war am Boden verankert und dadurch nicht fahrtauglich. Es ging ihm nur um das Gefühl, einmal auf so einem Monstrum zu sitzen. Also hob ich ihn rauf und genoss seine Zufriedenheit. Wenn ich ihn nicht runtergeholt hätte, würde er wohl jetzt noch da oben thronen. Papi probierte auch ein paar Bikes aus. Die Betonung liegt hier ganz klar auf PROBIERTE. Mit einigen Gefährten kam ich kaum vom Fleck. Sehr zur Freude meines schadenfrohen Sohnes.

Fazit:

Das Bike Festival 2013 ist ein Abenteuerspielplatz für Jung und Alt. Hier wird eine grandiose Show geboten. Und auch das Drumherum ist tadellos. Für Familien nur zu empfehlen.