Donauinselfest 2013

Donauinselfest 2013

Nach vielen Jahren beschlossen wir wieder einmal das Donauinselfest 2013 zu besuchen. Es war das erste Donauinselfest für Benni.

Gute Zeit.

Wir fuhren am Sonntagvormittag auf das Donauinselfest 2013. Ich riskierte es, trotz Warnungen des Verkehrsfunks, mit dem Auto anzureisen. Aber das war überhaupt kein Problem. Denn wie ich es gehofft habe, gab es am Sonntagvormittag genügend Parkplätze.

Und auch auf der Donauinsel herrschte noch nicht das große Treiben. Es waren zwar schon viele Menschen am Donauinselfest 2013, aber die großen Massen blieben noch aus.

Die Kinderfreunde Insel.

Natürlich sagt unser Hauptaugenmerk auf dem Kinderprogramm. Und da hatte die Kinderfreunde Insel am Donauinselfest 2013 wirklich sehr viel zu bieten.

Es gab so eine Art Ferienspiel mit einem Spielepass. Auf den zahlreichen Spielestationen bekamen die Kinder nach jedem Spiel einen Stempel in ihren Spielepass. Und mit genügend Stempeln konnten sie diesen gegen ein kleines Spielzeug eintauschen. Das sorgte natürlich für zusätzliche Motivation bei den Kindern. Aber ich glaube, dass die Kinder auch ohne Spielepass das gerne gespielt hätten. Was ich beobachten konnte waren die ehrgeizigen Eltern. Einige von ihnen waren regelrecht auf Stempeljagd. Nicht wenige von ihnen konnte ich sinngemäß folgendes Kommentar abgebend hören: „Jetzt komm schon, wir brauchen noch drei Stempel für ein Spielzeug.“ Naja, Geiz ist geil.

Das Piratendorf.

Die Hauptattraktion der Kinderfreunde Insel am Donauinselfest 2013 war das Piratendorf.

Es handelte von Jake und die Nimmerlandpiraten, der gleichnamigen Disney Fernsehserie. Und da diese eine von Bennis Lieblingssendungen ist, war er natürlich total begeistert. Es mussten verschiedene Stationen durchlaufen werden und am Ende winkte eine Goldmünze. Die sehr engagierten Mitarbeiter leiteten die Kinder sehr liebevoll und professionell durch die Spiele. Angefangen von einem Angelwettbewerb, über eine Schatzsuche, bis hin zum Anker einholen eines sehr schön nachgebauten Piratenschiffes, waren die Spiele sehr spannend aufgebaut.

Am Ende wurde von jedem Kind ein Foto gemacht. Dieses konnte man sich am Ausgang abholen. Wie es ansonsten üblich ist, rechnete ich hier mit einem Preis zwischen 5-10 Euro. Doch die Kinderfreunde überraschten mich sehr positiv. Das Foto gab es gratis und ein paar lobende Worte noch dazu.

Das Kasperltheater.

Natürlich durfte beim Donauinselfest 2013 ein Kasperltheater nicht fehlen.

Meine Frau und ich rechneten damit, dass es irgendein pseudolustiger Kasperl sein wird. Aber weit gefehlt.

Benni war ja nun schon bei einigen Kasperltheatern. Aber ich wage es zu behaupten, dass der Kasperl am Donauinselfest 2013 der mit Abstand lustigste war. Nicht nur, dass die Geschichte wirklich spannend erzählt wurde. Nein, auch die Wortwahl von Kasperl & Co. war sehr witzig. Es wurden sehr viele Wiener Ausdrücke verwendet, welches ich persönlich sehr begrüßte. Einige davon kannte Benni bereits, aber viele musste ich ihm erklären. Und das macht einfach Spaß, den einiger dieser Worte hatte ich schon seit sehr langer Zeit nicht mehr gehört.

Die Fetzn Standln.

Natürlich durften am Donauinselfest 2013 die obligatorischen Fetzn Standln nicht fehlen.

Damit meine ich diese Bazar ähnlichen Stände, wo man Kinderklamotten, Badetücher und Ähnliches kaufen kann. Ich persönlich mache um diese Standln immer einen großen Bogen. Aber in Begleitung meiner lieben Frau und eines lieben Sohnes ist dies nicht möglich.

Wenn man den Fehler macht und sich für ein Stück dieser „qualitativ hochwertigen“ Fetzn interessiert, hat man mindestens zwei Verkäufer im Schlepptau. Und natürlich war es auch diesmal nicht anders. Benni hatte ein Leiberl von Bayern München entdeckt. Natürlich von David Alaba, seinem Lieblingsspieler. Und schon kamen die Verkäufer. „Ich machen dir guten Preis Chef, du Freund, deswegen ich dir geben billiger. Nur 20 Euro“. Eigentlich kenne ich meine Freunde ziemlich gut, aber er gehörte nicht dazu. Der Preis war eine Frechheit .Und die Anrede Chef liebe ich sowieso. Das waren schon drei gute Gründe um kommentarlos zu gehen

Aber Benni und mein neuer Freund ließen nicht locker. Nach zähen Verhandlungen war Benni um ein T-Shirt und der Verkäufer um zehn Euro reicher. Und ich hatte einen neuen Freund gewonnen.

Die Country Insel.

Wie immer, gab es auch am Donauinselfest 2013 eine Country Insel.

Diese liegt etwas abseits der Hauptstrecke und zählte schon immer zu meiner Lieblingsdestination. Wie schon der Name sagt, dreht sich hier alles um den Wilden Westen. Die Besucher waren teilweise als Cowboys verkleidet und die Musik erinnerte an alte John Wayne Filme.

Benni war ebenfalls sehr beeindruckt. Viele Cowboys und Cowgirls sieht man selten. Es gab natürlich auch eine Live Bühne und ein wirklich gutes Show Programm. Die Tänzer machten ihre Sache ausgezeichnet, obwohl die Temperatur jenseits der 30 °C lag. Ich schwitzte schon alleine beim Zuschauen.

Fazit:

Das Donauinselfest 2013 hat uns sehr gut gefallen.

Obwohl wir diesmal kein Abendprogramm besuchten, sondern uns auf das Kinderprogramm konzentrierten, war  es auch für uns Eltern sehr unterhaltsam. Es lohnt sich auf alle Fälle schon am Vormittag anzureisen, da es um diese Zeit doch um einiges gemütlicher ist.

Die Kinderfreunde boten ein sehr abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm für die Kinder. Und jeder einzelne Mitarbeiter war gut gelaunt und sehr freundlich.

Das Donauinselfest 2013 ist Geschichte, wir freuen uns schon auf das Donauinselfest 2014.